KLAUS GRABENHORST

Biografie

 

 

                    1958

                    geboren in Braunschweig
                    wohnhaft u.a. in Frankfurt, Nürnberg, München, Düsseldorf

 

                    1977 - 1981

                    Musikalisches Straßenkabarett
                    (dazu Veröffentlichung bei rororo)

 

"Wo sie auftreten, horcht das Publikum auf: Klaus Grabenhorst und Stephan Baumgardt, bewaffnet mit Geige, Gitarre und Akkordeon, singen wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. In ihren "Asphaltkonzerten", die sie durch die Fußgängerzonen der Großstädte führen, verbreiten sie nach dem Motto "Dem Volk aufs Maul geschaut" ernst zunehmenden Unsinn, wobei die beiden scharfsinnigen Witzbolde auch besonders auf den Zungenschlag achten, so dass dabei manche Doppelzüngigkeit zum Vorschein kommt. Der Bogen ihrer Themen ist gespannt von Medienkritik bis zum aktiven Eintreten für eine Friedenspolitik, von der Satire über die doppelte Sexualmoral der Kleinbürger bis hin zu einem Lied über die Beinahkatastrophe in Harrisburg. Die beiden wissen, dass sie so etwas wie die Hofnarren des Atomzeitalters sind, aber je mehr Narren, desto schwieriger, sie um einen Kopf kürzer zu machen."

"Er singt über vielerlei, was sich in unserem Land ereignet, zu rhythmischem Klang, mit Biss und Pfiff: 'Ich mag ja die Leute, ich mag auch das Land. Doch was die da oben mit uns treiben, das ist eine Schand!', findet Klaus Grabenhorst aus Frankfurt. Der Junge, kurz vor dem Abitur, brachte gestern Stimmung in die Stadt. Keiner Partei zugehörig, singt er vor der Lorenzkirche, was er denkt und was man so im Volk denkt. Da kommen die Atomkraftwerke drin vor, Meinungsfreiheit und Zensur im öffentlichen Rundfunk, die Praxis der Gewissensprüfungen bei der Kriegsdienstverweigerung. So etwas hat Pfiff und Schwung. Da sei man nun dafür oder dagegen, es ist stets ein freies Lied, das er auf die Straße bringt. So gemeint wie jene freie Rede, die Demokratie beweisen soll."

 

                    1975 - 1986

                    Gitarren- und Musiklehrer
                    (dazu Veröffentlichung im Ernst-Klett-Verlag)

 

                    ab 1978

                    Kinder- und Jugendtheater
                    (Schauspieler und Regisseur, u.a. am TAT/Frankfurt)

"Wenig Requisiten - viel Phantasie: Klaus Grabenhorts beweist, dass die Grenzen zwischen Bühne und Publikum fließend sein können … das Programm aus Liedern und Geschichten stieß bei den zahlreichen "Kleinen" auf große Begeisterung, wohl nicht zuletzt, weil aktives Mitmachen gefragt war … den Kindern waren dabei keine Grenzen der Phantasie gesetzt … die Kinderaugen strahlten, und es dauerte nicht lange, da waren sie selbst die Hauptakteure des Spiels … an diesem Nachmittag hat sicher keiner der kleinen Zuschauer die Flimmerkiste vermißt."

 

                    ab 1992

                    Portraitprogramme mit Nachdichtungen von
                    Georges Brassens, Bulat Okudshawa, Bob Dylan, Woody Guthrie, etc.
                    (dazu Auftritte u.a. 1998: "unterhaus"- Mainz,
                    2001: Russisches Fernsehen, 2006: France "2" )

 

"Klaus Grabenhorst hatte früh den Wunsch, Gitarre zu spielen, aber die ersten Fingerübungen machte er auf dem Klavier. Das ist typisch für den Verlauf seines Lebens. Passionen hat er nie direkt in die Tat übersetzt. Für ihn hat das Leben Regie geführt. War etwas beendet, öffnete sich eine andere Tür zu einem Neubeginn."

 

          2006

          Entstehung des Erzählbandes "Ein Stück vom Himmel"

 

          2007 - 2010

          Entstehung des Romans "Angenommen alles ist ganz unkompliziert"

          Entstehung des Romans "Der gelbe Koffer"

          Zahlreiche Lesungen; Veröffentlichung des ersten Prosabuches: 2011